Falls Sie vorhatten, am Marxa des Güell a Lluc a peu, dem legendären Fußmarsch von Palma zum Kloster Lluc, teilzunehmen, dann habe ich schlechte Nachrichten für Sie. Es ist zu spät. Sie haben den Termin verpaßt.
Aber es gibt auch gute Nachrichten. Nächstes Jahr im August gibt es einen neuen Pilgermarsch zum Santuario de Lluc, wie schon jedes Jahr seit 1974. Vielleicht sollten Sie aber bis dahin noch etwas an Ihrer Fitness arbeiten, und ein bischen Wandern üben.
Gestern abend um 23h00 war der Abmarsch Richtung Lluc. Geschätzte 12.000 fitte Männer und Frauen aller Altersgruppen marschierten vom Plaça des Güell in Palma de Mallorca 48 lange Kilometer über Marratxí, Santa Maria, Consell, Binissalem, Lloseta, Biniamar, Selva, Caimari und Escorca nach Lluc. Etwa 6.000 von ihnen sind am frühen Morgen am Ziel angekommen, oder werden dies in Kürze hoffentlich wohl noch schaffen. Zweifelsohne gab es reichlich Blessuren unterwegs, und Blasen, und etliche haben nicht die ganze Strecke geschafft. Die hohen Temperaturen haben wohl außerdem zu einer höheren Ausfallquote als in anderen Jahren geführt.
Herzlichen Glückwunsch allen Teilnehmern. Dabeisein ist Alles. Gaetano, hast Du’s geschafft? Schon zum zweiten Mal? Prima!
Einige Teilnehmer (die Meisten? Alle?) werden in der Kirche von Lluc die Mare de Déu de Lluc (Virgen de Lluc, die schwarze Jungfrau von Lluc) besucht haben, die hier im Foto zu sehen ist.
Das Foto wurde in Lluc, Mallorca, Balearen (Spanien), aufgenommen. Das Datum: 15. März 2008. Die Uhrzeit: 10:28:40.

Ich bin froh, im Internet diesen Beitrag zu finden.
Frage: ist die Pilger-Route ausgeschrieben, kann man nach irgendwelchen Zeichen am Wegesrand laufen, oder muß über öffentliche Straßen gehen?
Danke.
Der Weg ist überwiegend über öffentliche Straßen. Er wird also von Autos befahren. Zu der Zeit, wo die Wanderung ist, wird er aber von der Polizei abgesperrt. Da man sowieso Abends läuft, ist auch nur sehr wenig Verkehr. Ob sie ausgeschrieben ist, weiss ich nicht. Bei der Wanderung orientiert man sich sowieso an den anderen Wanderern, also kann man sich nicht verlieren.