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Der mallorquinische Schäferhund

Der Ca de Bestiar ist ein mallorquinischer Schäferhund, der oft mit dem schwarzen Labrador oder einem Labradormischling verwechselt wird, stellt aber eine eigenständige pure Rasse dar. Der Ca de Bestiar ist ein Hirten- und Wachhund. Kaum ein Campesino auf Mallorca, der Schafe züchtet, verzichtet auf die Dienste dieses sehr zuverlässigen Schäferhundes.

Die Ursprünge dieses mallorquinischen Schäferhunds sind nicht ganz klar, es gibt aber Stimmen, die sagen, daß der Hund 1229 mit den Flotten von Jaume I. auf die Insel kam. Sicher ist jedenfalls, daß der Ca de Bestiar dem katalanischen Schäferhund ähnelt.

In Mallorca gibt es den Club del Ca de Bestiar, der im Laufe des Jahres eine Anzahl von Ca de Bestiar-Wettbewerben auf der Insel veranstaltet, z. B. unter Anderem auf den Firas von Andratx, Santa Maria, Costitx, Sineu, Biniamar, Alaró, Alcúdia, Artà, Vilafranca, Calvià, Sa Pobla und Montuïri. Gestern wurde z. B. die XV Exposició Monogràfica del Ca de Bestiar im Pueblo Maria de la Salut abgehalten. Circa 60 Tiere dieser mallorquinischen Rasse nahmen teil.

Der Hund in meinem Foto war gestern der Gewinner der weiblichen Kategorie. Der Gewinner insgesamt war ein männlicher Hund mit der Nr. 19. ¡Enhorabuena!

Das Foto wurde in Maria de la Salut, Mallorca, Balearen (Spanien) aufgenommen. Das Datum: 28. September 2008. Die Uhrzeit: 13:26:16.


2 Antworten zu „Der mallorquinische Schäferhund“


  1. 1 Ana
    18 Januar 2009 um 11:36

    Hola de Alemania!

    Eben erst habe ich diesen Beitrag gefunden! *freu*
    Ich war auch zu Gast auf der Monográfica del Ca de Bestiar!
    Die Hündin auf Deinem Bild heißt übrigens „Auba de Ca’n Parreta“, der Gesamtsieger ist „Os de Ca’n Pulit“.

    Ein tolle Sache, Dein blog! Weiter so!

    Saludos cordiales!

  2. 2 Latifah
    12 Oktober 2009 um 18:12

    Danke für den Beitrag, der diese schönen Hunde würdigt.
    Leider werden sie nicht alle gut gehalten – manchmal nur an kurzer Leine angebunden irgendwo auf dem Feld ohne Wasser trotz Hitze.

    Manchmal einfach „nur so“ angeschafft wie z.B. von der Tankstelle am Eingang von Felanitx (aus Richtung Campos) – (immerhin) an einer kurzen Laufleine, nur auf Betonboden, immer allein, und auf Nachfrage darf er so gut wie nie einmal im Freien laufen. Man hat angeblich keine Zeit dazu. Nur hin und wieder werden die „Hinterlassenschaften“ weg gemacht.

    Welch ein Hundeleben! Und so oder noch viel schlechter geht es vielen. Die die nur noch lästig sind, werden im Tierheim Son Reus in Palma nach drei Wochen getötet (Jedes Jahr 2-3000 Hunde und viele viele Katzen).

    Nach dem Tierschutzgesetz der Balearen steht jedem Hund eine ordentliche Hütte zu, eine lange Laufleine und pro Tag eine Stunde „Freigang“. Schade, aber das schlechte Leben vieler Tiere ist die üble Schattenseite der schönen Insel Mallorca. Die privaten Tierschutzinitiativen können darüber berichten.

    Liebe Grüße


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